Knusperhäuschen aus Mandelkrokant und Weihnachten im Herbst

Antizyklisch ist ja modern. Wir gehen beispielsweise antizyklisch shoppen, weil das süße, aber völlig überteuerte Sommerkleidchen bei -4°C halt nur noch die Hälfte kostet. Wir schreiben uns in Zeiten von schlechten Jobchancen für genau diesen Bereich an der Hochschule ein, in der Hoffnung, dass sich das bis zum Abschluss geändert hat – man spricht hier auch von antizyklischen Bildungsoptionen. Wieso also nicht im September schon an Weihnachten denken und Bilder für das Rheinkind shooten, während es draußen noch knapp 20°C und fröhlicher Sonnenschein sind?

Knusperhaus backen Haus Rezept Weihnachten einfach Kinder Krokant_424x640

Wobei man sich ja bei Weihnachten schon fast fragen muss, ob es da überhaupt noch so etwas wie einen Zyklus gibt. Schließlich habe ich bereits im August die ersten Weihnachtssüßigkeiten im Supermarkt gesehen und obwohl sich immer einige darüber aufregen, sah ich auch manch einen mit dem Marzipanbrot oder den Lebkuchenherzen zur Kasse schländern – gaaanz unauffällig natürlich. Man ist ja grundsätzlich dagegen, im Sommer schon Weihnachtskram zu essen. Liegt ja dann auch noch mindestens 3 Monate unangetastet im Supermarkt – wer’s glaubt!

Vor dem Hintergrund war es dann gar nicht so ungewöhnlich, dass ich im September ein kleines Knusperhäuschen aus leckerem Mandelkrokant gebacken habe, es liebevoll verzierte und in ein weihnachtliches Licht rückte (man beachte die Christbaumkugeln im Hintergrund und die – ähem – „Tannenzweige“!). Von dem Rheinkind habe ich euch hier schon einmal erzählt und ich begleite das Magazin nun schon von Beginn an mit Rezepten und DIY-Beiträgen. Die beiden Gründerinnen sind nicht nur super sympathisch – sie haben auch aus dem Nichts ein wirklich schönes Magazin gestampft, das voller toller Ideen und klasse Events steckt. Eine schöne Idee!

Rheinkind Weihnachten basteln DIY backen einfach Kinder_575x398

Nachdem ich das Knusperhäuschen aus Mandelkrokant designt, die Teile ausgeschnitten, gebacken, zusammengesetzt und es weihnachtlich verziert hatte, musste ich noch zu einem Termin. In dunkler Vorahnung hatte ich das Haus mit einem Zettel versehen, auf dem NICHT ANFASSEN!“ stand. Eigentlich ja relativ eindeutig. Trotzdem kam es zu folgendem WhatsApp-Verlauf mit dem Herrn der Schöpfung:

Mein Liebster: „Da steht ein Haus in der Küche!?“

Ich:“Ja! Nicht anfassen! Das muss noch trockenen!“

Mein Liebster: „Neee, das ist schon trocken :-)“

Ich: „Woher weißt du das??“

Mein Liebster: „öööhm…“

Ich: „DEIN ERNST?? Das ist für das Rheinkind!!!“

Mein Liebster: „Du hast doch nur gesagt, dass ich das nicht anfassen soll! Woher willst du denn wissen, ob man das essen kann, wenn du es nicht kostest??“

Jetzt wisst ihr auch, wieso es so wenig Bilder gibt und diese auch nur von einer Seite. Ich könnte schwören, das war Absicht!Knusperhaus backen basteln mit Kindern Weihnachten Mandelkrokant Krokant_575x398

Zumindest weiß ich nun, dass man es essen kann – und es schmeckt dazu noch wirklich lecker! Für alle Lebkuchen-Ablehner ist das die perfekte Alternative.

Das Rezept findet ihr in der neuen Rheinkind hier auf Seite 51. Die Schablonen für das Haus könnt ihr entweder auf meiner Facebookseite finden oder ihr kopiert euch das letzte Bild und fügt es in Word ein – das geht auch ganz einfach!

Schablone Haus Weihnachten Knusperhaus Lebkuchenhaus Kinder backen Weihnachten_600x362

Um dem Muster zu folgen, müsste ich jetzt eigentlich anfangen, Osterdeko zu basteln. Stattdessen mache ich mir gerade Gedanken, was für einen Adventskalender ich dieses Jahr basteln werde. Im letzten Jahr gab es ja diesen hier – eine Waldlandschaft mit Pilzen, Tannen und einer Fuchsfamilie. Was für einen Adventskalender bastelt ihr denn dieses Jahr so? Und für wen bastelt ihr alles?

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