Healthy Mug Cake – Tassenkuchen aus der Mikrowelle

Ich muss ja zugeben, nachdem ich hier ein bisschen über gute Vorsätze gespottet habe, habe ich mich in den letzten Wochen dabei erwischt, wie ich selbst einem mehr oder weniger guten Vorsatz gefolgt bin. Und dann auch noch so einem richtigen Klischee-Vorsatz! Ich bin selbst ein wenig erschrocken über mich.

Da ich nie geraucht habe, war es schon mal nicht der Klassiker „endlich mit dem Rauchen aufhören“. Nee, noch viel stupider! Mal wieder gesünder ernähren, weniger Schokolade fressen zu mir nehmen und etwas auf die Ernährung achten. Wie das kam kann ich mir auch nicht erklären – es war nicht so, dass ich es mir bewusst vorgenommen hätte. Aber trotzdem habe ich bei jeder Tafel jedem Riegel Schokolade überlegt, ob das jetzt wirklich sein muss (Auch wenn die Antwort oft „ja“ war – darum geht’s hier jetzt nicht! Der Wille zählt!!). Das Problem dabei – meine Ernährung sieht dann ungefähr so aus: Frühstück: gesund, Mittag: sehr gesund, Abendbrot: Alles, was ich finde und was ordentlich Fett, Zucker und Kalorien enthält! Hmpf.

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Es ist nicht so, dass ich am Abend wirklich Hunger hätte. Aber dieser Jieper auf Süßes ist einfach stärker als alle ungefassten guten Vorsätze. Deshalb habe ich heute mal eine Runde in der Küche experimentiert und einen Mug Cake, also einen Tassenkuchen aus der Mikrowelle, kreiert. Als gesunde Alternative. Und was soll ich sagen? Der Mug Cake kommt ohne Öl oder Butter aus, ist sogar ohne Mehl und schmeckt trotzdem wunderbar schokoladig! Okay, etwas Zucker ist drin – aber dafür auch eine Banane und das gleicht das doch locker aus, oder? Ich meine – das ist doch Obst?!

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Rezept für Mug Cake mit Banane und Schoko – die gesunde Alternative

Ihr braucht: 1 reife Banane, 1 Ei, 1 EL Milch, 1 EL Zucker, 2 EL ungesüßtes Kakaopulver, 1 Messerspitze Backpulver

Die Banane einfach klein schneiden und mit einer Gabel in der Tasse zerdrücken, bis sie schön sämig ist. Kleine Stücken sind kein Problem – das schmeckt im fertigen Tassenkuchen sehr lecker. Danach gebt ihr das Ei, den Zucker und die Milch hinzu und rührt alles mit der Gabel gut um, sodass eine einheitliche Masse entsteht. Am Ende zuerst das Kakaopulver und dann das Backpulver dazu geben und nochmal gut verrühren.

Den angehenden Tassenkuchen stellt ihr jetzt  bei 800 Watt für ca. 1,5 Minuten in die Mikrowelle. Er geht ganz schnell hoch und obwohl Mami immer gesagt hat, man solle nicht in die Mikrowelle gucken (warum eigentlich?), musste ich zusehen, wie aus der klebrigen Bananen-Schoko-Masse ein leckerer Mug Cake wird. Das geht so fix – ich war ganz fasziniert!

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Ich muss sagen, das ist für mich wirklich eine gesunde Alternative zu der Tafel Schokolade. Ääh Riegel – RIEGEL!!

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Wie sieht’s bei euch aus? Kennt ihr Mug Cakes und habt ihr schon einmal selbst welche kreiert? Ich habe vorher ein Rezept aus dem Internet ausprobiert, wo das Ergebnis aber dann pupstrocken war. Dieser Tassenkuchen hier ist richtig fluffig und im Kern noch etwas klietschig. Ihr könnt übrigens eure Mikrowelle auch zwischendurch kurz ausschalten, um nachzusehen, wie der Kuchen ist und bei Bedarf einfach nochmal ein paar Sekunden „nachbacken“. Lasst ihn danach ein paar Minuten auskühlen, denn durch die Tasse bleibt er innen erst einmal ziemlich heiß.

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Viel Spaß beim Ausprobieren! Wenn ihr auch ein tolles Rezept für Mug Cake habt, dann gerne her damit in den Kommentaren! ich bin jetzt auf den Geschmack gekommen :-)

 

Bezugsquellen:

Rote Rührschüssel klein: Strauss Innovation

Weißer Löffel: Nanu Nana

Silberlöffel: Flohmarkt

Graues Schälchen: Lagerhaus (Schweden)

15 comments

  1. Melli says:

    Oh das klingt aber gut. Ich bin ein absoluter Mug Cake-Fan, aber meine Versuche, meinen Lieblingskuchen etwas gesünder zu machen, sind leider alle nicht geglückt.. Hinterher schmeckte er immer so schlecht, dass ich ihn weggehauen habe. Diesen werde ich sicher ganz bald ausprobieren und bin schon sehr gespannt!

    Liebe Grüße,
    Melli :)

    • Michelle says:

      Oh Melli, das ging mir bei den ersten Versuchen genau so!! Dieser hier gelingt aber ganz bestimmt! Viel Spaß beim Ausprobieren :-)

  2. Lydia says:

    Das ist so eine schöne Idee! Ich mache das auch sehr gerne, hab auch für meinen Blog mal auf die Weise Muffins gebacken, nur leider vergessen das zu fotografieren – könnte man aber natürlich nochmal machen. Ich finde es jedenfalls großartig, dass du eine schöne Alternarive zu der bösen bösen Schokolade bietest! 😉

    • Michelle says:

      HIhi na Schokolade in Maßen (nicht Massen…) ist ja auch okay, ich lieebe Schokolade und ganz ohne könnte ich auch nicht 😉 Mussins sind natürlich auch eine Idee – im Grunde sind Mug Cakes ja auch wie Muffins, nur halt in der Tasse :-) Wäre ja einen neuen Post wert, Lydia? ;-))

  3. Katrin says:

    Liebe Michelle, das nenne ich mal ein tolles Rezept. Hab’s gleich ausprobiert. Super lecker, nicht zu mächtig und die Küche bleibt sauber 😉
    LG Katrin
    P.S.: In der Rezeptbeschreibung taucht der Kakao nicht auf. Habe ihn vor dem Backpulver untergerührt.

    • Michelle says:

      Stimmt, das mit der sauberen Küche ist mir gar nicht aufgefallen, weil diese bei uns gestern aussah wie…naja…lassen wir das 😉 Ui danke, das schreibe ich gleich mal rein. Dein Gespür war richtig, ich habe es auch nach dem Backpulver dazu gegeben :-)

  4. Ariane says:

    Das klingt wirklich super lecker! Diese Mikrowellenkuchen find ich auch immer total faszinierend, so wenig Zutaten und dann wird da so fix was ganz Tolles draus 😀

    • Michelle says:

      Jaaa das stimmt Ariane! Wie gesagt, ich kann mich auch immer nicht davor zügeln, in die Mikrowelle zu gucken 😀 Und dann schmecken die Dinger auch noch soo lecker!

    • Michelle says:

      Das freut mich sehr, Natalie!! Danke dir :-) Machst du denn öfter Tassenkuchen? Ich finde ja gerade am Abend vor dem Fernseher – wenn man sonst nichts Süßes im Haus hat – ist er unschlagbar! 😀

  5. Nele says:

    Das Rezept hört sich sehr gut an !! Muss ich unbedingt probieren 😀
    Da ich mich recht gesund und bewusst ernähre und versuche, so wenig verarbeitete Lebensmittel wie möglich zu essen, bin ich doch immer auf der Suche nach Rezepten, die meinen süßen Gelüste stillen können, ohne dass ich auf Industriezucker zurückgreifen muss – und da kommt dein Rezept sehr passend, danke !
    Ich habe bis jetzt immer nur einen Schokotassenkuchen gemacht. Hierfür habe ich Dinkelmehl, Dinkelflocken, Ei, Joghurt, Milch, ein kleines bisschen Öl , Agavendicksaft und Backkakao genommen, einmal auch eine Banane…

  6. Nessie says:

    Hallo!
    Ich hab dein Rezept zufällig entdeckt und fand, dass es einfach superlecker klingt.
    Heute Mittag hab ich es dann mal ausprobiert, allerdings noch etwas abgeändert.
    Anstatt einer Banane hab ich Apfelmus genommen (Ich mag leider keine Bananen), das Kakaopulver hab ich durch Vanillepuddingpulver ersetzt und anstatt des Zuckers hab ich 1:1 Stevia verwendet. Es hat auf Anhieb geklappt und war einfach super, superlecker. Vielen Dank für die tolle Inspiration. Ich hätte gleich noch einen essen können 😀
    Liebe Grüße
    Nessie

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