New York Cheesecake mit Beeren – der Sommer auf dem Kuchenteller!

Ihr Lieben,

heute gibt es wieder ein leckeres Rezept für euch! Erinnert ihr euch noch an den letzten Post hier, in dem ich euch so nebenbei von meinem Praktikum erzählte? Nun, dieses Praktikum ist jetzt schon wieder rum und zum Abschied wollte ich natürlich etwas Kleines als Dankeschön für die schöne Zeit mitbringen.

Für meine Betreuerin gab es leckere Schoki und eine Karte mit lieben Worten – oh, ich stehe auf Karten und Briefe!! Liebe Worte sind doch wirklich nicht zu ersetzen! Aber wisst ihr, was mindestens genau so gut ist? Was ihr gleich für 8-10 Personen machen könnt, ohne 3h am Schreibtisch zu sitzen und vom Schreiben einen Krampf in der Hand zu bekommen? Kuchen! Jeder Mensch liebt Kuchen – das behaupte ich jetzt einfach mal!

Und damit das nicht so ein „Ich-habe-mal-eine-Backmischung-eingerührt-weil-mir-sonst-nichts-einfiel-Auftritt“ wird, gab es bei mir New York Cheesecake mit Beerensoße von frischen Blaubeeren und Johannisbeeren. Oh my…

Dieser New York Cheesecake sieht nicht nur super lecker aus, er wurde innerhalb von wenigen Minuten regelrecht weggeatmet! Also verteilte ich am selben Tag auch gleich noch fleißig das Rezept an die (Kurzzeit-)Kollegen und freute mich einen Kullerkeks, dass der Beerenkuchen so gut ankam.

Dazu muss ich sagen, dass das Rezept wirklich easy ist und schnell gemacht. Ich hatte bisher ja immer etwas Respekt vor New York Cheesecake – ich kenne eigentlich nur Käsekuchen und habe es auch schon geschafft, diesen im Ofen verbrennen zu lassen. Meine Befürchtungen, dass der Beerenkuchen am Ende eher eine Beerensuppe oder ein Beerenstein wird, waren aber völlig unbegründet und deshalb hier für euch das Rezept für den leckersten New York Cheesecake der Welt (mindestens!).

Rezept für New York Cheesecake mit Beerensoße von Blaubeeren und Johannisbeeren:
Ihr braucht:
Für den Boden: 200g Butterkekse, 100g Butter      
Für die Füllung: 200g Zucker, 3EL Speisestärke, 600g Frischkäse, 200g Magerquark, 150g Sahne, 1Ei, 2EL Zitronensaft 
Für die Soße: 250 g Johannisbeeren, 250g Blaubeeren (Heidelbeeren), 1 Päckchen Vanillezucker, ca. 50g feinen Zucker

Und so geht’s:

1. Für den Boden die Butterkekse zerbröseln (grob) und mit der flüssigen Butter übergießen (Butter vorher in der Mikrowelle kurz erwärmen) und gut vermengen. Den so entstandenen Teig in die Kuchenform geben, andrücken und für ca. 8-10 Minuten im Ofen bei 180°C vorbacken.

2. Zucker, Stärke, Frischkäse und Quark mit einem Löffel in einer Schüssel cremig rühren.Danach das Ei, die Sahne und den Zitronensaft dazugeben und weiter rühren, bis es eine einheitliche Creme geworden ist. Es ist wichtig, dass der Teig für den New York Cheesecake gerührt und nicht geschlagen wird, damit ihr später keine Blasen im Kuchen habt und der Kuchen schön seine Form behält.

3. Die Füllung auf den vorgebackenen Kuchenboden geben und weitere 45 Min. backen. Es kann je nach Backform auch kürzer oder länger dauern – achtet einfach darauf, wann der Cheesecake oben leicht bräunlich wird. Dann in der Mitte des Kuchens die Stäbchenprobe machen und bei Gefallen den Kuchen aus dem Ofen nehmen.

4. Nun bereitet ihr die Beerensoße zu, während der Kuchen abkühlt. Eigentlich ist dazu nicht viel zu sagen. Ihr füllt die Blaubeeren und die Johannisbeeren in ein Gefäß, gebt den Zucker dazu und püriert alles schön durch, bis die Soße sämig ist. Wen die Kerne der Johannisbeeren stören, der kann die Beerensoße auch noch durch ein Sieb streichen. Legt unbedingt vorher ein paar Beeren zur Seite als Deko. Et voilá: Fertig!

Wer mag, kann die Beeren noch mit Puderzucker bestäuben. Ich hatte außerdem noch einiges an Soße übrig, weil ich eine 20er Backform genommen habe, damit der New York Cheesecake schön hoch wird. Was man mit übriggebliebener Beerensoße leckeres machen kann, zeige ich euch demnächst auch.

Ich kann es nicht oft genug sagen: Dieser Kuchen ist ein Träumchen! Innen ist er übrigens ganz hell, nur der Rand ist etwas dunkler, weil er ja direkt an der heißen Form ist und deshalb schneller bräunt. Ich hätte ihn ja gerne für ein Foto angeschnitten, aber irgendwie fand ich die Vorstellung dann doch merkwürdig, da mit einem angeschnittenen Kuchen anzutanzen. Ihr versteht das sicher ;-).

So und nach dem ganzen Kuchengeschwärme muss ich euch noch etwas ganz anderes erzählen. Wobei es inhaltlich sehr gut zu meinem letzten Post passt. Ich habe nämlich von der lieben Stephanie von Meine Küchenschlacht eine super süße Überraschungspost bekommen, die ich euch hier zeige. Das Ganze läuft im Rahmen von dem Projekt „Eine kleine Nettigkeit“, in der sich Menschen, die sich teilweise nur über’s Internet kennen, gegenseitig eine kleine Nettigkeit schicken und so eine Freude machen. Ich finde die Aktion so klasse!! So etwas müsste man viel öfter machen! Ich habe mich jedenfalls riesig gefreut und bin schon ganz gespannt, wem ich jetzt eine solche Nettigkeit zukommen lassen darf. 

 Ich sag’s euch: Wer Gutes sät, der erntet nur Gute! In diesem Sinne alles Gute für euch und bis bald,

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