Bitte und Danke – kleine Geschenke erhalten die Freundschaft!

Ihr Lieben,

auweia, jetzt wartet ihr schon wieder so lange auf einen neuen Post – entschuldigt, bitte! Theoretisch habe ich ja gerade Urlaub. Allerdings liegen Theorie und Praxis bei dem Wort „Urlaub“ unglaublich weit auseinander, denn ich nutze meinen Urlaub nicht nur, um ein Praktikum zu absolvieren (man muss ja mal über den Tellerrand / die eigenen Unternehmensmauern hinaussehen), sondern auch, um an meiner Projektarbeit für die Uni zu werkeln (eine Website mit XHTML und CSS und so programmieren…ohne irgendwelches Vorwissen. Nennt sich dann Selbststudium, wisst ihr Bescheid!) und mich schonmal auf allerlei Fallstudien vorzubereiten, die ich bis September anfertigen muss darf. Ihr seht also, es wird fleißig geackert im Hause Allez, vite.

Eigentlich hatte ich ja schon letzte Woche etwas für euch vorbereitet. Eigentlich ist auch gerade so ein Wort, das…okay, genug gemeckert! Etwas verspätet kommt heute also mein Geschenke-Post.

Geschenke klingt ja schonmal gut, oder? Witzigerweise passt dieser Post jetzt noch viel besser, als letzte Woche, denn ich bin in den letzten Tagen öfter auf dieses Thema gestoßen. Ich selbst gehöre nämlich zu den Menschen, die viel lieber verschenken, als Geschenke zu bekommen. Zu denen, die sich am meisten darüber freuen, anderen eine Freude zu machen. Und genau deshalb liebe ich es, Sachen zu verschenken.
Manche Dinge mache ich selbst, andere habe ich einfach noch im Schrank und bringe sie mit und wieder andere gehe ich ganz stumpf und schnell einkaufen. Getreu dem Motto „Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft“ habe ich also in den letzten Tagen ein paar Freunden eine Freude gemacht.



Es fing eigentlich alles mit den Glückskeksen auf dem ersten Bild an. Da einer meiner Kollegen uns vorletzte Woche verlassen hat, habe ich für ihn ein paar Glückskekse gebacken – natürlich in Form von Kleeblättern. Die passenden Ausstecher habe ich im Mamsell gekauft, welches ich euch ja hier schon einmal vorgestellt habe. Diese Kleinigkeit hat noch einen Hintergedanken: Da mein Kollege uns verlässt, um zu studieren, soll die Verpackung an eine Schultüte erinnern. Es eignet sich deshalb super für den Schulanfang, Beginn der Oberstufe, Studienbeginn…denn gerade die „Großen“ freuen sich riesig über eine kleine Aufmerksamkeit – sie erwarten nämlich gar nichts!

Für die Kekse habe ich einen garstigen einfachen Mürbeteig gemacht, den ich dann mühsam ganz easy in kleine Kleeblätter gestochen habe. Nicht, dass der Teig steinhart aus dem Kühlschrank kam oder dann nach 2 Minuten wieder so labberich weich war, dass er überall klebte – außer in dem Ausstecher, neeee, Quatsch! Und nicht, dass ich meine gesamte Küche mit Mehl bepudert habe, um den Teig einigermaßen verarbeitbar (gibt es das Wort?!) zu machen, neee, Quatsch! Ein Hoch auf den einfachen Mürbeteig!

Rezept: Glückskekse aus einfachem Mürbeteig
Ihr braucht: 300g Mehl, 200g Butter, 100g Zucker, 1 Ei, eine Prise Salz
300 gr.Mehl200 gr.Butterwürfel kalt100 gr.Zucker1 Ei1 PriseSalz

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300 gr. Mehl
200 gr. Butterwürfel kalt
100 gr. Zucker
1 Ei
1 Prise Salz

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300 gr. Mehl
200 gr. Butterwürfel kalt
100 gr. Zucker
1 Ei
1 Prise Salz

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300 gr. Mehl
200 gr. Butterwürfel kalt
100 gr. Zucker
1 Ei
1 Prise Salz



How to do it: Die Butter mit dem Zucker und dem Ei verkneten. Dann das Mehl über das Buttergemisch sieben und ganz fix verkneten – die Geheimwaffe für einfachen Mürbeteig ist nämlich das Thema Zeit und Wärme. Knetet ihr zu lange, wird der Teig warm und sehr (!!) klebrig. Den Teig schnell zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt für 30 – 60 Minuten in den Kühlschrank stellen. Nicht! länger!

Theoretisch könnt ihr den Teig jetzt ganz einfach zu Keksen verarbeiten und nach Herzenslust ausstechen. In einem Forum fand ich zu Mürbeteig diesen Satz: „Setzen Sie den Mürbeteig beim Ausrollen nicht zu sehr unter Druck, es könnte sonst sein, dass er Halt auf der Arbeitsfläche sucht!“ – ich musste so lachen!! Merke: Mein Mürbeteig war einfach nur gestresst von dem Druck – ich werde ihm beim nächsten Mal beruhigend zureden!

Die Schultüte habe ich aus Geschenkpapier gemacht. Dazu einfach ein Stück Geschenkpapier rechteckig zuschneiden und einrollen. Innen habe ich die Schultüte noch mit einem dickeren Papier, das ich nach dem gleichen Prinzip gerollt habe, verstärkt. So hält es einigen Keksen stand und kann es auch mit buttrigen Keksen aufnehmen (Stichwort: Fettflecken). 


Gestern habe ich mich dann mit einer Freundin im Stall (wer es noch nicht weiß: Ich reite und habe ein Reitbeteiligungspferd) getroffen. Passenderweise hatte ich den Tag vorher mit einer anderen Freundin Mückenspray für Pferde selber gemacht, da das Zeug im Laden so furchtbar teuer ist. Also habe ich gestern meiner Freundin etwas abgefüllt, es hübsch verpackt und ihr mitgebracht – einfach so, als kleinen Dank für die tolle Freundschaft.

Sie brachte mir an dem Tag Schokokuchen mit – aus dem selben Grund. Ich habe mich wirklich sehr gefreut – noch mehr allerdings darüber, wie sehr sie sich gefreut hat! Ich kann es ja nicht oft genug sagen, aber Freundschaften sind einfach etwas so wundervolles, dass wir dafür jeden Tag dankbar sein sollten. Dankbarkeit ist so wichtig im Leben, denn worüber wir dankbar sind, das macht uns auch zufrieden. Und ist Glück und Zufriedenheit nicht das, wonach jeder Mensch strebt?

Wenn ihr also demnächst einen netten Menschen trefft, schenkt ihm doch eine Kleinigkeit. Bringt ihm einen Schokoriegel oder ein Blümchen mit oder schenkt ihm einfach ein bisschen Zeit und ein offenes Ohr. Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft.

Wer übrigens sehen möchte, welcher Backunfall nach den schönen Glückskeksen noch aus meinem Ofen gekrochen kam, der sollte mal hier vorbeisehen – Schadenfreude erlaubt!

Und jetzt viel Spaß beim Freude verschenken,

One comment

  1. lenasfoodforfriends says:

    Liebe Michelle,

    das mit der Zeit und dem bloggen und dem planen usw. kenne ich gut :) man hat so viele Posts in der „Hinterhand“ aber kommt gar nicht dazu, sie online zu stellen. Auch das mit einem richtigen Zeit-Management-Plan für den Blog klappt bei mir nicht so richtig! Naja!
    Ich gehöre übrigens zu denen, die sowohl gern verschenken, als auch gern Geschenke bekommen! :)

    Liebe Grüße,
    Lena

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