Kettenhalter selber basteln – ganz einfach mit Urlaubsmitbringseln!

Ihr Lieben,

wie ihr ja schon in meinem letzten Post gesehen habt, bin ich aktuell total in Urlaubsstimmung. Man könnte auch sagen, ich gehe aktuell im Kopf meine vergangenen Urlaube durch und zehre noch immer davon. Gestern fand ich in einer Schublade einige ganz typische Urlaubsmitbringsel – Muscheln und Steine. Steine bringe ich aus fast jedem Urlaub mit, denn wenn sie im Wasser (Meer / See) liegen, dann glänzen sie immer so schön und liegen so angenehm in der Hand. Manche haben tolle Muster, andere tolle Formen und so wandert aus jedem Urlaub auch ein Stein mit nach Berlin.

Das gleiche Szenario habe ich übrigens jeden Urlaub mit Sonnenhüten – nicht, weil ich sie so toll finde, sondern nur, weil ich jedes Jahr Angst vor einem Sonnenstich habe und natürlich Zuhause nicht daran gedacht habe, einen Hut einzupacken. Ihr könnt euch jetzt sicher gut vorstellen, dass sich bei mir die Sonnenhüte stapeln (die man nämlich außerhalb des Sommerurlaubes NIE anzieht!)…

Zuhause frage ich mich dann oft, was ich eigentlich mit Sonnenhut Nummer 17 und Stein Nummer 128 soll. Sind die Steine erst einmal trocken, sehen sie oft eher stumpf und matt aus und überhaupt sind sie – in einer Schublade ein klägliches Dasein fristend – irgendwie unpraktisch.



Später am Nachmittag fiel mir auf, dass ich auch viele Ketten habe, die das Schicksal meiner Urlaubsmitbringsel teilten. Sie waren zwar hübsch, aber lagen meistens in irgendeiner Schublade, da ich im Alltag doch immer die gleiche Kette trage. Ketten + Steine ? Perfekt – ich bastel einen Kettenhalter!

Theoretisch könnte man natürlich auch Armbänder an diese Idee für einen Kettenhalter baumeln, daher könnte man auch von einem Schmuckständer sprechen. Sie das aussehen soll? Haa, natürlich wie immer super einfach und einfach genial!


Damit die Steine nicht so langweilig matt aussehen, sondern so, als hätte ich sie gerade eben erst aus dem Meer gefischt, habe ich sie mit Klarlack besprüht. Achtet darauf, dass ihr lieber mehrere dünne Schichten auftragt, statt eine dicke – das wird sonst eine klebrige Angelegenheit und braucht ziemlich lange, um zu trocknen. Wenn ihr die Steine dann noch auf dem Balkon ausgelegt habt und der Wind ständig das Zeitungspapier, auf dem die klebrigen Steine liegen, auf diese pustet und so dafür sorgt, dass das Papier an den Steinen klebt, macht es wirklich keinen Spaß. Deshalb: Papierunterlage gut befestigen und dünne Schichten auftragen 😉

Sind die Steine gut getrocknet, geht es für euren Schmuckhalter schon in die finale Phase. Einfach Klebepads auf die Rückseite der Steine andrücken und euren Schmuckständer / Kettenhalter an dem Ort eurer Wahl anbringen. Hübsch macht er sich an einem Ort, wo man ihn nicht erwartet – beispielsweise im Wohnzimmer neben der Couch. So wird der Kettenhalter gleich zum Blickfang und eure Ketten kommen toll zur Geltung.

Praktisch ist der Schmuckständer auch im Badezimmer – so habt ihr eure Ketten am Morgen gleich zur Hand und könnt sie eurem Outfit anpassen. Das Beste daran: Wenn ihr euch irgendwann an dem Kettenhalter satt gesehen habt, könnt ihr die Klebepads einfach wieder entfernen und den Schmuck anders aufbewahren. Dafür müsst ihr natürlich darauf achten, dass es sich um ablösbare Klebepads handelt, beispielsweise von Uhu oder Thesa.


Im Übrigen habe ich heute wirklich herzlich lachen müssen, als ich mich dabei ertappte, wie ich passend zum Sommeranfang ganz eifrig Zapfen unter einer riesigen Fichte sammelte – man muss ja schon einmal die Weihnachtsposts vorbereiten, denn im Winter gibt es ja oft keine schönen Zapfen mehr. Verrückt! 

Wie sieht es bei euch aus? Was bringt ihr verlässlich aus jedem Urlaub mit und wie bewahrt ihr euren Schmuck auf? Habt ihr vielleicht auch schon einmal einen Kettenhalter gebastelt und möchtet eure Ideen hier teilen? Nur zu, ich bin gespannt,

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