Maritime Deko selber machen – ein schnelles DIY

Ihr Lieben,

seitdem wir auf Kreta waren (davon habe ich euch ja bereits hier und hier vorgeschwärmt), hat sich mein „Maritimes-Zeugs-und-alles-mit-Ankern-Tick“ wieder in seiner vollen Pracht ausgeprägt. So habe ich kurzerhand unsere Frühlingsdekoration aus dem Wohnzimmer gegen ein kleines Segelschiff eingetauscht und die Tüte mit den Muscheln wieder aus der Schublade gekramt – maritime Deko, Ahoi!

Doch dann die Frage: Was mache ich jetzt mit den Muscheln? Letztes Jahr hatte ich sie einfach in ein höheres Glas geschüttet und auf das Sideboard gestellt. Joa, kann man so machen. Aber jedes Jahr die gleiche maritime Deko – darauf hatte ich dann doch keine Lust. Also habe ich die Muscheln wieder in der Schublade verschanzt und stattdessen etwas anderes gefunden – ein Seil!


Ein Seil? Klasse, damit lässt sich arbeiten! Unter unserer Bank in der Küche warten stets Glasflaschen auf ihren letzten Gang zur Mülltonne – darunter auch dieses Gurkenklas. Das Etikett habe ich im warmen Wasserbad und mit Hilfe meines treuen Nagellackentferners abgerubbelt. Jetzt wird damit eine schnelle, maritime Deko gebastelt!


Ihr braucht: Ein Gurkenglas oder ein anderes Glas nach Wahl, ca. 1,20m Segeltau (es darf gerne das billigere sein – wir gehen ja damit nicht segeln, wir basteln nur!), eine Heißklebepistole, Blümchen aus Nachbar’s Garten ääh vom eigenem Balkon. Außerdem eine Hand voll Sand (Spielplatz?!), ein paar Muscheln und gegebenenfalls Kerzen.

Here we go: 
1. Zuerst müsst ihr eventuelle Etiketten von dem Glas entfernen. Wie schon beschrieben, weicht ihr es dafür einfach in armen Wasser ein, Reste lassen sich super mit Nagellackentferner beseitigen.

2. Mit der Heißklebepistole setzt ihr nun unten am Glas einen großen Kleks Kleber an und drückt das Seilende fest. Damit ist der schwerste Teil auch schon getan, denn nun könnt ihr ganz entspannt das Glas mit dem Heißkleber bedecken und das Seil um das Glas „ringeln“. Achtet darauf, dass der Kleber recht schnell fest wird – also am Besten immer die Strecke kleben, die ihr auch danach ummanteln wollt und nicht das ganze Glas auf einmal bekleben.

3. Nun sucht ihr euch ein hübsches Tablett und dekoriert dieses mit eurem maritimen DIY, ein paar Blumen, Sand und Muscheln. Hier habe ich nun also auch eine Verwendung für meine Muscheln gefunden – ha!



Wenn die Blümchen verblüht sind, lässt sich dieses maritime DIY auch super bis zur Hälfte mit Sand befüllen und mit einer Kerze zum Windlicht ummodeln. Oder ihr füllt Wasser hinein und eine hübsche Schwimmkerze. Theoretisch könntet ihr über die Seile auch einen Anker malen und so den maritimen Touch noch verdeutlichen. Ich mag es allerdings lieber schlicht und habe deshalb auf Malerei verzichtet (und das liegt absolut nicht daran, dass ich keinen Anker malen kann oder so…ich kann das…oder ich male halt ein Schiff…oder einen Punkt! So . !).

Naja, jedenfalls habe ich jetzt direkt wieder Lust an die Ostsee zu fahren, eine Sandburg zu bauen, im Strandkorb meinen Kaffee zu trinken und aufs Meer zu blicken. Wenn also eine/r von euch zufällig am Meer wohnt, dann sagt mir bitte Bescheid. Ich bringe euch auch auch ein maritimes DIY für euer Wohnzimmer mit – oder Kuchen!

Bis dahin werde ich jetzt mit meinem Balkon Vorlieb nehmen, auf dem übrigens aktuell alles wuchert, als gäbe es kein Morgen. Habe ich irgendwas verpasst? Regnete es die letzten Wochen vielleicht Dünger? Ich zeige euch demnächst mal ein Foto bei Facebook!

Wie sieht es bei euch mit maritimer Deko aus? Ein Evergreen, der jeden Sommer perfekt macht oder findet ihr es irgendwann zu langweilig? Wie habt ihr denn aktuell dekoriert? Nicht, dass ich neugierig wäre,

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