Frühlingshafe Dekoration für das Wohnzimmer – Dekorieren mit Naturmaterialien

Ihr Lieben,

ich habe euch ja hier schon erzählt, dass ich über Ostern bei meinen Eltern war und wie jedes Jahr hatte meine liebe Mami den Ostertisch ganz wundervoll dekoriert. Was sofort meine Blicke auf sich zog, war eine Vase, in die Sie einfach Rinde von einem Baum und ein paar Tulpen gesteckt hatte. Super einfach, aber einfach super hübsch!

Als ich dann gestern mit meiner Freundin durch den Wald stapfte, schoss mir der Geistesblitz wieder in den Kopf:“ ACH, ich brauche dringend noch RINDE – für mein Wohnzimmer“ 
[…] *    *verdutzter Blick
„Rinde??!!“ So…Rinde von einem Baum?“

Japp, ganz genau – damit ich euch diese süße Deko zeigen kann!


Wie bereits beschrieben, ist es keine große Zauberkunst. Ihr geht einfach in den nächsten Wald und haltet Ausschau nach Rinde, die dort oft zwischen den Bäumen liegt. Diese brecht ihr Zuhause in längliche Stücke und steckt sie in eine Vase. Dann besorgt ihr ein paar Blumen (durch die Rinde, die ja schon recht viel Platz einnimmt, reichen ein paar einzelne Blümchen völlig aus!) und steckt diese dazu. Mit Wasser aufgießen, damit ihr lange Freude daran habt – und fertig ist eine schnelle und frühlingshafte Dekoration für euer Wohnzimmer!

Ich muss an dieser Stelle mal ganz neidfrei zugeben, dass es bei meiner Mami auf dem Ostertisch noch besser aussah. Bei Ihr war die Rinde gleichmäßiger (alles vom gleichen Baum) und sie hatte die Rindenstücke auf die gleiche Länge gestutzt. Außerdem hatte sie ein altes Weisse-Glas genommen, was ein wenig an einen Pokal erinnerte und damit noch einen ganz eigenen Charme besaß. Ach ja, Mami weiß halt, wie es läuft!

Womit nun wohl auch das Geheimnis gelüftet wurde, woher mein dekoratives Talent und Interesse stammt. Tja, man ist das Kind seiner Eltern, nicht wahr?


Im Übrigen habe ich, während ich diesen Post schrieb, meinem Liebsten schnell nebenbei die Haare geschnitten. „Geschnitten“ bedeutet hier, er sagt mir eine Länge und ich gehe mit dem Trimmer einmal rüber, schneide noch die Ränder nach und fertig. Nun stellt euch das mal andersrum vor – würde er mir die Haare schneiden, würde das Ganze mit einer ellenlangen Beschreibung meiner Wünsche und Vorstellungen beginnen, gefolgt von einem Schwall von Beschreibungen, wie es auf keinen Fall sein darf und einer Schilderung meiner Befürchtungen und grundsätzlichen Angst vorm Friseur. Spätestens an diesem Punkt würde vermutlich die Tür zufallen und mein Liebster wäre erstmal zwei Stunden verschollen – geflüchtet vor der haartraumatisierten Frau des Hauses. Männer haben es echt zu leicht 😉



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