Peeling DIY im Doppelpack – How to make your skin fit for spring!

Ihr Lieben,

ich bin ja gerade nicht so ganz ich selbst, ne? Da kommen die ersten Sonnenstrahlen raus, die Temperaturen steigen über 10°C, die ersten Krokusse wagen sich ganz schüchtern über die schützende Erdschicht – und ich verliere komplett die Beherrschung! Früüüüühling, ich muss aufräumen, die Fenster streichen, den Balkon bepflanzen, den Schrank aussortieren, die… STOP! Wir haben ja immernoch Februar -aah, sorry, hab ich mit April verwechselt! Na gut, also sachte, ein wenig die Nase in die Sonne strecken und eine große Runde spazieren gehen und einen großen Blumenstrauß mit Kirschzweigen kaufen – das wird ja wohl drin sein!


Der Frühling ist zwar noch nicht so richtig da, aber die ersten schönen Tage erinnern uns daran, dass wir, statt und um den vollen Kleiderschrank zu kümmern, unserer Haut etwas mehr Aufmerksamkeit schenken sollten. Im Winter wird die Haut oft vergessen – einmal die Woche eincremen, Pulli drüber und gut. Aber gerade jetzt nach der langen Pullizeit ist eine kleine Frischekur ideal. Ich hab da mal was vorbereitet…






Ach ja – ein Löffel, Blumen, Zucker und Kaffepulver – und was hat das mit meiner Haut zu tun? Ganz genau, wir machen heute ein Peeling. Genauer gesagt gleich zwei – ein Rosenpeeling und ein Kaffeepeeling. Und das ist sooo einfach!!

 Ihr braucht:

Zucker, Babyöl (es geht auch mit Olivenöl, ich mag allerdings den Geruch nicht so gerne auf der Haut), Gefäß, nach Wahl frische Rosen oder Kaffeepulver

Und so geht’s: Sucht euch ein kleines (Marmeladen-)Glas und füllt nun ca. 2/5 kleingeschnittene Rosenblüten oder Kaffeepulver hinein und 3/5 Zucker. Füllt das ganze mit dem Öl der Wahl auf bis es gut bedeckt ist und rührt vorsichtig um. Deckel drauf – fertig! 

Hält sich ziemlich lange und funktioniert super! Einfach in der Badewanne oder in der Dusche mit kreisenden Bewegungen auftragen, abduschen, fertig. Durch die grobe Textur werden alte Hautschüppchen entfernt und die Haut wird streichelzart – das Eincremen könnt ihr euch danach sparen (Ha! Wieder Zeit gespart, die ich in der Sonne verbringen kann!). Außerdem lässt sich so ein kleines Peeling toll verschenken – beispielsweise als Mitbringsel beim nächsten Besuch der besten Freundin!


Für die Rosen müsst ihr übrigens nicht unbedingt tief in die Tasche greifen – manchmal braucht man nur ein kackdreistes überzeugendes Argument:
Blumenverkäuferin: Hallo, kann ich Ihnen weiterhelfen?
Ich: Jaa, ich brauche rote Rosen für ein Foto und für ein Peeling. Die müssen keinen Schönheitspreis gewinnen, die werden eh zerrupft!
Blumenverkäuferin: Zerrupft?? (Sehr skeptischer Blick!)… Und für ein Peeling? Wie soll das denn gehen? Mit den Stacheln (die Idee!!Herrlich! Und ja, das sind keine Dornen, sondern Stacheln – so ganz botanisch korrekt!)?
Ich: Wenn Sie mir zwei hübsche rote Rosen schenken, verrate ich es Ihnen…

Jaja, der Mensch ist von Natur aus neugierig und ich um zwei kostenlose Rosen reicher. Besten Dank, liebe Blumenverkäuferin, Sie waren meine Heldin des Tages!

Und bevor ich mich jetzt wieder in die Sonne verkrümel, muss ich euch noch kurz erzählen, dass ich heute tatsächlich wieder für den Liebster Blog Award nominiert wurde. Meine Antworten auf 10 neue, interessante Fragen und wen ich diesmal nominiert habe, findet ihr hier

Bis ganz bald,

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