Ein Paradies für Schokoholics – oder 2 „lovely places“ in Barcelona!

Soo ihr Lieben, keine Angst, dies hier wird mein letzter Barcelona-Post. Natürlich könnte ich noch viel, viel mehr darüber schreiben, aber ich möchte euch ja auch nicht langweilen und das nächste DIY steht schon in den Startlöchern und quängelt wie ein kleines Kind, wann es denn nun endlich auch einmal darf.

Deshalb möchte ich euch heute noch zwei kleine Insidertipps vorstellen. Der erste begegnete mir völlig unverhofft, als ich mit meinem Liebsten am Hafen Barcelonas herumschlenderte. Zuerst einmal: In Barcelona gibt es unglaublich viele Läden für Süßkram! Waffeln, Schokolade, Bonboneria gefühlt in jedem zweiten Laden – ein Paradies! (Es sei denn, ihr macht eine Diät, dann ist es vermutlich die Hölle!). Man muss allerdings dazu sagen, dass die Qualität sehr unterschiedlich ist und es sich wirklich lohnt, einen prüfenden Blick in den Laden der Wahl zu werfen. 

Als wir also an unserem ersten Tag völlig müde leicht erschöpft am Hafen ankamen und ich bereits etliche Schokoladenläden gesehen hatte, brauchte es einen zweiten Blick, damit ich mich in den Laden verliebte, den ich euch jetzt vorstellen werde:


VIOKO fiel mir zuerst durch die angenehme Ordnung und das schöne, warme Licht auf. Mit dem Blick auf den Hafen läuft man schnell dran vorbei und es war meiner ständigen Suche nach etwas Essbaren zu verdanken, dass ich ihn entdeckte. Beim zweiten Blick sah ich dann die wundervollen Verpackungen, die liebevoll arrangiert wurden. Gespannt und ein wenig aufgeregt traten wir ein – folgen Sie mir!





Die Schokolade ist der Knaller! Es gibt viele verschiedene und zum Teil sehr außergewöhnliche Sorten und wie ihr gerade merken konntet, stehe ich ja total auf  hübsche Verpackungen, die sich hochwertig anfühlen. Zack – verliebt! Allerdings war ich noch begeisterter von diesen kleinen runden Freunden. Wer meiner Facebookseite folgt, der kennt nun des Rätsel’s Lösung um ein Bild, was ich aus dem Urlaub gepostet habe.






Aaah, Macarons! Diese kleinen hübschen Dinger, schön bunt und furchtbar aufwändig in der Herstellung – ich war begeistert! Ich fragte den Verkäufer, ob ich ein paar Bilder für euch machen dürfte und er bejate dies erfreut. Nun ging es los… ich kniete vor den Vitrinen, robbte an den Regalen entlang, behinderte die anderen Schaulustigen und sagte inhaltsvolle Sätze wie „Aaah, guck die…und…ah die Farbe…der Krümel…ich ..aaah!“ Und dann kamen die Pralinen…




Schokolade + Glitzer + schöne Verpackung = glückliche Frauen! Ich kaufte also ein Pralinchen, weil es so hübsch war und 2 Macarons. Der nette Mitarbeiter schenkte und noch 2 sehr hübsche Macarons dazu  (er hatte das Szenario amüsiert verfolgt). Unglaublich glücklich verließ ich den Shop und zelebrierte die Macarons mit meinem Liebsten auf einer Bank am Hafen. Ja genau, ICH zelebrierte, während mein Liebster das Ding mit einem Haps verspeist hatte und noch ein „Leckerer Kokoskeks!“ raushaute. Dies ist auch der Grund, warum ich nur drei ganz besonderen Frauen jeweils ein Pralinchen importierte, als ich an unserem letzten Tag noch einmal in den Laden fuhr… 😉

Ebenfalls an unserem letzten Tag entdeckten wir auch mein zweites Barcelona-Highlight: Den Parc del laberint. Diese Gartenanlage aus dem 18. Jahrhundert hat in den vielen Jahren kein Stück von ihrem Charme verloren. Die liegt ein wenig versteckt in der Nähe der Metro L3, Station: Mundet und scheint ein echter Geheimtipp zu sein, da uns selbst die dort ansässigen Einheimischen nicht sagen konnten, wo er sich befindet (ein Hoch auf die gute alte Faltkarte!). Im Zentrum steht ein wundervolles Palais, im Park herrscht eine angenehme Ruhe und immer wieder wird man durch kleine Springbrunnen, Marmorstatuen, Marmortempel , Brücken und Brunnen in ein anderes Jahrhundert versetzt.






Die große Überraschung dieses Gartens ist ein Labyrinth aus Zypressenhecken, das zwar nicht riesig ist, aber so unglaublich gut durchdacht, dass man sich tatsächlich immer wieder verläuft. Leider hatten wir ziemlichen Zeitdruck, sonst hätte ich gerne länger in dieser bezaubernden Anlage verweilt. An manchen Stellen könnte der Garten sicher ein wenig Pflege gebrauchen, allerdings macht gerade diese Unvollkommenheit ihn unglaublich charmant. Ein MUST, in dem man sich im wahrsten Sinne des Wortes verliert.

So ihr Lieben, das war es aus Barcelona. Ich hoffe, ihr konntet viele schöne Anregungen mitnehmen und habt euch – so wie ich – in diese schöne Stadt verliebt. Demnächst geht es hier kreativ weiter, also bleibt gespannt,




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